Mandalas im Schnee
Mandalas im Schnee

 

Imbolc - das Lichtfest - Februar 2013 - ein Bericht


Wir trafen uns am Freitag nachmittags im gemütlich warmen „Ülepüle“, sechs Frauen zwischen 28 und 64 Jahren und eine Hündin mit Namen „Guste“.

Im dem Fest entsprechend weiß geschmückten Meditationsraum saßen wir gemütlich. Nach uralter Tradition machte der Redestab die Runde und jede Frau erzählte etwas über sich und ihre momentane Lebenssituation. Anne-Katrin stellte das Fest und sein Anliegen - Reinigung und Visionssuche - vor.

Wir fuhren durch die weiße Landschaft zum Muschelberg, um in Stille von diesem Aussichtspunkt die Landschaft und die Dämmerung zu betrachten. Die stille Abendlandschaft veränderte sich ständig, im Schneetreiben verschwand sie fast, dann wurde es klar, an manchen Stellen war der Himmel grau verhangen an einer anderen das Abendlicht und der blaue Himmel zu sehen. Wir fühlten uns miteinander verbunden und in dieser Landschaft geborgen

Nach dem Abendessen gingen wir vor das Haus. Ein warmes Feuer brannte in der Feuerschale und wir tanzten zu meditativer Musik im Schneefall. Zuerst schüttelten wir den Winter, unsere Verspannungen und verkrusteten Gedanken und Meinungen aus unserem Körper. Danach tanzten wir fliegend wie der Wind und am Ende ganz still am Feuer stehend. Eine Ruhezeit im Meditationsraum beendete diese Reinigung von Körper, Geist und Seele.

Der Samstag begann mit einem gemütlichen Frühstück. Daran schloss sich eine geführte Meditation für die Visionssuche an. So eingestimmt gestaltete jede Frau unter der Anleitung von Claudia ihr Filzmandala. Es sollte der eigenen Weg und das innere Kraftzentrum zum Ausdruck bringen. Diese Aufgabe war eine echte Herausforderung.

Nach dem Mittagessen - Sauerkrautsuppe mit gegrillten Apfelschnitzen - ging es in die dick verschneite Landschaft hinaus. Wir schnitten Weidenzweige, um sie später zu verarbeiteten und tanzten einen Weidentanz der Indianer auf einer Schneewiese.

Mit von der klaren Winterluft geröteten Gesichtern aßen wir leckeren Möhren-Haselnuss-Kuchen und wärmten uns mit Tee und Kaffee. Gut gestärkt wurden die Mandalas in ihrer Gestaltung beendet.

Danach stellten wir aus der Rinde der Weidenzweige eine Tinktur her und erfuhren wissenswertes über die Weide und den Beifuß. Aus getrocknetem Beifußkraut und gutem Olivenöl fertigten wir ein Öl, das u. a. gut gegen kalte Füße hilft. Auf einer weißen Kerze gestalteten jede Frau ihre Vision für die kommende Zeit.

Nach so viel tätig sein ruhten wir uns im Meditationsraum gemeinsam aus und lauschten dem zum Lichtfest passenden Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“. Anne-Katrin erzählte uns im Laufe des Tages immer wieder kleine Geschichten und Mythen über die keltische Göttin Brigid und die alten Brauchtümer des Festes.

Nach dem Abendessen zogen wir uns für das Ritual festlich an. Jede Frau sollte ein weißes Kleidungsstück mitbringen. Wir sahen sehr schön aus. Das Ritual beinhaltete einen Reinigungsteil, in dem wir losließen, was den freien Fluss unserer Lebensenergie behindert. Danach entzündeten wir nacheinander unsere Kerze an der großen Festkerze und sprachen unsere Wünsche und Visionen aus. Am Ende des Rituals wurde jede Frau der Reihen nach von uns liebevoll betrachtet und wir erzählten ihr, was uns an ihr gefällt. Dabei stellten wir fest, dass Lob und liebevolle Betrachtung manchmal schwer auszuhalten sind. Der Abend klang mit singen und erzählen und Lachen aus.

Am Sonntag nach dem Frühstück tanzten wir im Meditationsraum einen Tanz des universellen Friedens, der uns Schwung und Freude brachte. Die Mandalas wurden gewalkt bis sie fest genug waren. Dann gingen wir auf den Dorfplatz und jedes Mandala wurde an einer Linde befestigt. Wir betrachteten sie gemeinsam uns jede Frau ihr Mandala allein. Ein Tanz auf dem Platz rundete diese Meditation ab.

Das Mittagessen stärkte uns für die Heimreise. Nach einer Abschlussrunde verabschiedeten wir uns voneinander mit ein wenig Traurigkeit, weil die schöne Zeit zu Ende war und der Vorfreude auf das nächste Fest.

 

 

Anne-Katrin und Claudia
Anne-Katrin und Claudia
Ülepüle heißt Schmetterling

Veranstaltungsort:

Filzmanufaktur „Ülepüle“

Claudia Stark

Dorfplatz 49

19395 Retzow

Tel. 038737/20124

 

Informationen:

Anne-Katrin Schmiedehaus

Tel. 0173/7510515

0385/5712409

akschmiedehaus@yahoo.de

www.kraeuterschule-avila.de

 

 

ANMELDEFORMULAR:

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Anne-Katrin Schmiedehaus, Goethestr. 88, 19053 Schwerin zurück.

Oder per Fax : 0385/5712153

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Johanni 2011
Johanni 2011

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Termine Jahreskreisfeste 2014

 

21. bis 23.03.2014               Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche 

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03. bis 05.10.2014             Herbstfest

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07. bis 09.11.2014             Ahnenfest 

                                               Anmeldung bis zum 31.10.2013

 

Wohlfühltag im "Ülepüle"

17.05.2014    und    09.08.2014                             jeweils von 10 bis 18 Uhr

 

weitere Informationen finden Sie ab sofort unter

www.kraeuterschule-avila.de